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Urlaub auf den Balearen - Balearischen Inseln
Ein beliebtes Reiseziel
im Mittelmeer
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Die Balearischen
Inseln
oder Balearen (katalanisch: Illes Balears, spanisch: Islas
Baleares) sind eine Inselgruppe im westlichen Mittelmeer und
seit 1983 eine Autonome Gemeinschaft Spaniens.
Zur Autonomen Gemeinschaft gehören neben den eigentlichen
Balearen mit den Hauptinseln Mallorca und Menorca auch die
kleine Insel Cabrera sowie die Pityusen mit Ibiza und Formentera. Neben den fünf bewohnten
umfasst die Autonome Gemeinschaft der Balearen 146 unbewohnte
Inseln, zu denen auch die unter Naturschutz stehenden
Felseninseln Dragonera und Pantaleu gehören. Größte Insel ist
Mallorca mit 3620,42 Quadratkilometern. Der Name der Inselgruppe
leitet sich aus dem Altgriechischen "bállein" = ‚werfen‘ ab,
womit die in der Antike gefürchteten Steinschleuderer der Inseln gemeint waren, die sich als Söldner auf den
Kriegsschauplätzen der Antike verdingten.
Die Balearischen Inseln sind die abgesprengte Fortsetzung des
andalusischen Felsengebirges, das sich von Gibraltar über die
Sierra Nevada hinzieht. Die Inseln sind durch einen etwa 1500 Meter tiefer Meeresgraben
vom spanischen Festland getrennt. Sie
liegen zwischen 90 und 200 km östlich vom Spanien
entfernt. (Text
nach
Wikipedia)
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Mit dem Ausbau der
Tourismuswirtschaft ging eine starke Steigerung
der Wirtschaftskraft der balearischen Inseln einher. Das
Pro-Kopf-Einkommen der Einwohner der Balearen ist eines der
höchsten in ganz Spanien und liegt etwa 118 % des
Landesdurchschnitts.
Etwa 76 % der ansässigen Unternehmen und ca. 74 % der
arbeitenden Bevölkerung sind und waren im Dienstleistungsbereich tätig.
Der zentrale Beschäftigungsfaktor wird durch den Tourismus
gebildet, die Beherbergungskapazität liegt insgesamt über 410.000 Plätzen.
2007 besuchten ca. 13,3 Millionen Touristen die Balearen,
das war eine Steigerung von 5,5% zum Vorjahr. Einen nicht unerheblichen Anteil
daran hatten mit ca. 30 % (3,9 Millionen) Feriengäste aus
Deutschland. Insgesamt stieg die Touristenzahl seit 1993 (6,8
Millionen) auf 195 %. Von den Beschäftigten der Inseln beziehen
in der Hochsaison etwa 40 %, in der Nebensaison 32 % ihre
Einkünfte direkt aus dem Tourismus. (Text nach
Wikipedia) |
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Geschichte
Vorgeschichte
Die Urbevölkerung der Balearen ist vermutlich von der Iberischen
Halbinsel oder dem heutigen Südfrankreich aus eingewandert;
erste Spuren menschlicher Siedlungen stammen aus dem 4.
Jahrtausend vor Christus. Die einzelnen Kulturphasen sind
inzwischen gut erforscht.
Altertum
In der Antike hießen die Inseln Balearides oder Gymnesiae, man
verstand darunter die Inseln Mallorca (Balearis major) und
Menorca (Balearis minor). Sie waren zuerst von den Phöniziern
abhängig; ihre Häfen und ihr Boden hatten Ruf. Die Einwohner
zeichneten sich als Krieger besonders durch ihre
Geschicklichkeit im Schleudern mit an zwei Enden spitz geformten
Bleigeschossen aus und dienten zahlreich in den Heeren der
Karthager
wie später in den römischen Heeren.
Durch seeräuberische Unternehmungen erregten die Bewohner den
Zorn der Römer; der Konsul Quintus Caecilius Metellus Balearicus
eroberte sie 123 v. Chr. und siedelte dort romanisierte
Südspanier an, welche die Städte Palma und Polentia auf Mallorca
gründeten, und erwarb sich so den Namen Balearicus.
Um das Jahr
425 n. Chr. nahmen die Vandalen unter Gunderich die Inseln in
Besitz; nach der Vernichtung des Vandalenreiches waren sie ein
Teil des Byzantinischen Reiches
(Text nach
Wikipedia) |
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Baleren-Urlaub
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Geschichte
Mittelalter
Seit der Mitte des 8. Jahrhunderts übte das Fränkische Reich
eine Art Schutzherrschaft über die politisch wieder weitgehend
selbstständig gewordenen Inseln aus und zu Beginn des 10.
Jahrhunderts wurden sie dem Kalifat von Córdoba einverleibt.
Mallorca und Ibiza wurden 1229 bzw. 1235 unter Jakob I. von
Aragón erobert, Menorca unter seinem
Nachfahren Alfons III.. Die Balearen gehörten nun zur Krone Aragoniens. Zeitweise bildeten sie zusammen
mit Teilen Kataloniens einen von einer Nebenlinie des
aragonesischen Königshauses regierten selbständigen Staat, das
Königreich Mallorca. 1344 eroberte Peter IV. von Aragón das
Königreich Mallorca. Nun wurden die Inseln wieder mit den
Stammländern der Dynastie vereinigt. Durch die Vereinigung der
Kronen von Aragonien und Kastilien wurden sie schließlich Teil
der spanischen Monarchie.
Neuzeit
1708 wurde Maó von den Briten erobert. Der Friede von Utrecht
(1713), mit dem der spanische Erbfolgekrieg beendet wurde,
sprach Menorca dem britischen Empire zu. Dieses musste im
Frieden von Versailles (1783) die Insel an Spanien zurückgeben,
bis 1802 blieb sie jedoch britisch besetzt.
1833 wurde die spanische Provinz der Balearischen Inseln
gegründet. Im ausgehenden 19. Jahrhundert gab es Ansätze einer
regionalen Unabhängigkeitsbewegung, die sich jedoch nicht
festigen konnte. Bereits 1931 wurde für die Provinz der
Autonomie-Status vorgeschlagen, den sie allerdings erst 1983,
nach dem Ende der Franco-Diktatur, erhielt. Am 1. März 1983 trat
das Autonomiestatut für die Balearen in Kraft. Anlässlich dieses
Ereignisses wurde der 1. März als Dia de les Illes Balears zum
Feiertag erklärt. (Text nach
Wikipedia) |
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